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Wie WordPress-Websites gehackt werden

WordPress betreibt einen großen Teil des Internets, was es zu einem ständigen Ziel macht. Aber die Art, wie die meisten WordPress-Websites tatsächlich gehackt werden, ist nicht durch sophisticated Zero-Day-Exploits — es ist durch vorhersehbare, vermeidbare Schwachstellen, die Angreifer im großen Maßstab mit automatisierten Tools ausnutzen. Die häufigsten Einstiegspunkte Veraltete Plugins und Themes — Die […]

WordPress betreibt einen großen Teil des Internets, was es zu einem ständigen Ziel macht. Aber die Art, wie die meisten WordPress-Websites tatsächlich gehackt werden, ist nicht durch sophisticated Zero-Day-Exploits — es ist durch vorhersehbare, vermeidbare Schwachstellen, die Angreifer im großen Maßstab mit automatisierten Tools ausnutzen.

Die häufigsten Einstiegspunkte

  • Veraltete Plugins und Themes — Die häufigste Ursache. Wenn eine Schwachstelle in einem Plugin entdeckt wird, ist sie oft öffentlich bekannt, bevor die meisten Website-Betreiber das Update angewendet haben. Automatisierte Scanner finden und nutzen diese innerhalb von Stunden aus

  • Schwache oder wiederverwendete Passwörter — Brute-Force-Angriffe versuchen Tausende gängiger Passwortkombinationen. Ein schwaches Passwort auf einem Admin-Konto reicht oft schon

  • Nulled (piratierte) Plugins und Themes — Kostenlose Versionen kostenpflichtiger Software von unofficial Quellen enthalten fast immer Malware. Die Installation einer kompromittiert Ihre gesamte Website

  • Kompromittierte Hosting-Umgebungen — Auf Shared Hosting kann eine Schwachstelle in einer Website auf dem Server genutzt werden, um andere Websites auf dem gleichen Server zu erreichen. Ihre Website kann ohne Ihr Verschulden kompromittiert werden

  • Verlassene Plugins — Plugins, die nicht mehr gepflegt werden, erhalten keine Sicherheitsupdates. Eine heute entdeckte Schwachstelle bleibt auf unbestimmte Zeit offen

  • Kein Login-Schutz — Die WordPress-Login-Seite ist standardmäßig öffentlich zugänglich. Ohne Rate Limiting oder Zwei-Faktor-Authentifizierung ist sie eine offene Tür für Brute-Force-Versuche

Das Muster hinter den meisten Angriffen

Angreifer zielen meist nicht speziell auf Ihre Website ab. Sie führen automatisierte Scans über Millionen Websites durch, um bekannte Schwachstellen zu finden. Wenn Ihre Website ein veraltetes Plugin oder ein schwaches Passwort hat, wird sie irgendwann gefunden. Die Verteidigung ist nicht kompliziert — sie ist konsistent.

Wenn Sie vermuten, dass Ihre Website kompromittiert wurde, bietet WP Clinic Malware-Entfernung. Um es zu verhindern, identifiziert ein Website-Checkup die Schwachstellen, bevor Angreifer es tun. Mehr in unserer Sicherheits-Wissensdatenbank.