Eine WordPress-Migration bedeutet, Ihre gesamte Website — Dateien, Datenbank, Domain-Konfiguration — von einer Hosting-Umgebung in eine andere zu verlegen. Richtig durchgeführt bemerken Ihre Besucher nichts. Schlecht durchgeführt bemerken sie Ausfallzeit, defekte Seiten oder eine Website, die einfach nicht lädt.
Was eine WordPress-Migration beinhaltet
Backup der aktuellen Website — Vor allem anderen. Ein vollständiges Backup von Dateien und Datenbank ist das Sicherheitsnetz für den gesamten Prozess
Dateien übertragen — Alle WordPress-Core-Dateien, Theme-Dateien, Plugin-Dateien und Medien-Uploads werden auf den neuen Server verschoben
Datenbank übertragen — Die Datenbank enthält alle Inhalte, Einstellungen und Benutzerdaten. Sie muss exportiert, auf dem neuen Server importiert und verifiziert werden
Neue Umgebung konfigurieren — PHP-Version, Servereinstellungen, SSL-Zertifikat, Caching-Konfiguration — alles muss auf dem neuen Host korrekt eingerichtet werden
Testen vor dem Go-Live — Die Website sollte vollständig auf dem neuen Server getestet werden, bevor die Domain darauf zeigt. Hier sind Staging-Umgebungen wichtig
DNS-Cutover — Die Domain auf den neuen Server zeigen lassen. Dies ist der kritische Moment: DNS-Änderungen propagieren schrittweise, daher gibt es ein kurzes Zeitfenster, in dem einige Besucher noch den alten Server erreichen
Prüfungen nach der Migration — Verifizieren, dass Formulare, Links, SSL, E-Mail-Konfigurationen und Drittanbieter-Integrationen noch korrekt funktionieren
Was häufig schiefgeht
Die häufigsten Probleme sind defekte Links oder Redirects, Datenbank-Import-Fehler, SSL-Fehlkonfiguration auf dem neuen Host und E-Mail-Einstellungen, die nicht übernommen werden. All dies ist mit guter Vorbereitung vermeidbar — aber häufig, wenn Migrationen gehetzt oder ohne Erfahrung durchgeführt werden.
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